Das Institut
Institut für Partizipatorische Didaktik
Wir bringen pädagogische Konzepte für die frühkindliche Bildung in die Praxis – über Fortbildungen, Vorträge und eine Ausbildung, die Multiplikator:innen bundesweit qualifiziert. Unser Name sagt, worum es geht: PADIDA steht für PArtizipatorische DIDAktik.
Gründungsgeschichte
Aus der Forschung in die Praxis
Marjan Alemzadeh wirkte im Projekt „Lernwerkstatt Natur“ an der Weiterentwicklung des Wahrnehmenden Beobachtens mit – eines Verfahrens, dessen Grundlagen zuvor von einem Team um Prof. Dr. Gerd E. Schäfer entwickelt worden waren. In ihrer Dissertation untersuchte sie, wie pädagogische Fachkräfte kindliche Spiel- und Bildungsprozesse wahrnehmen und durch ihr Handeln unterstützen können. Parallel zu ihrer wissenschaftlichen Laufbahn gibt sie seit 2008 freiberuflich Fortbildungen. Erkenntnisse aus der Forschung in die Praxis zu tragen, war ihr von Beginn an ein Anliegen.
2018 entwickelte sie ihr eigenes Modell: die Partizipatorische Eingewöhnung. Damit schloss sie eine Lücke zwischen Bindungstheorie und Kinderrechten. Der Übergang folgt keinem vorab festgelegten Zeitplan, sondern orientiert sich am Tempo des Kindes und seiner Eltern. Die Nachfrage von Kitas, Trägern und Kommunen wuchs bald schneller, als eine einzelne Referentin sie bedienen konnte.
Um dieser Nachfrage gerecht zu werden, gründeten wir 2022 das PADIDA Institut. Heute arbeiten wir mit einem Netzwerk freiberuflicher Fortbildner:innen in ganz Deutschland und Österreich zusammen. So können wir sowohl Fortbildungen vor Ort als auch rein digitale Formate anbieten und beides mit unseren Online-Kursen kombinieren. Darin erklärt Marjan Alemzadeh das Modell selbst, während Videoaufnahmen aus realen Eingewöhnungen Einblicke in die praktische Umsetzung geben. Welche Kombination aus Fortbildung und Online-Kurs für eine Einrichtung sinnvoll ist, stimmen wir individuell mit ihr ab.
Die Gründung
Zwei Perspektiven, eine gemeinsame Idee
PADIDA ist aus dem Zusammenspiel zweier Perspektiven entstanden: Marjan Alemzadeh bringt ihre wissenschaftliche Expertise und langjährige Erfahrung in der frühpädagogischen Praxis ein, Matthias Mohr unternehmerisches Denken und digitale Kompetenz. Gemeinsam entwickeln sie das Institut – fachlich fundiert, praxisnah und offen für neue Wege der Weiterbildung.

Prof. Dr. Marjan Alemzadeh
Wissenschaftliche Leitung
Erziehungswissenschaftlerin und Professorin für Pädagogik mit dem Schwerpunkt frühkindliche Bildung an der Hochschule Rhein-Waal. Sie war wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt Lernwerkstatt Natur der Universität zu Köln, hat das Partizipatorische Eingewöhnungsmodell entwickelt und ist seit 2008 in der Fortbildung tätig.
Matthias Mohr
Verwaltung und Finanzen
Diplom-Volkswirt mit Schwerpunkt auf digitaler Innovation. Er verantwortet Plattform, Technik und Verwaltung des Instituts und bringt Erfahrung aus Videoproduktion, Webentwicklung und der Organisation internationaler Hybrid-Veranstaltungen mit. So wird fachlicher Inhalt auch digital gut zugänglich.
Menschen
Das Team von PADIDA
Vier Kolleginnen beantworten Anfragen, organisieren Fortbildungen und begleiten die Multiplikator:innen-Ausbildung.

Annemarie Ederer
Assistenz der Geschäftsführung

Anke Mielke
Assistenz der Geschäftsführung

Rahel Steffen
Multiplikator:innen-Ausbildung

Maria Kulaç
Multiplikator:innen-Ausbildung
„Wohin die Kinder uns führen, davon lassen wir uns leiten.“
Haltung
Woran wir glauben
- Kinder haben das Recht, in allen sie betreffenden Angelegenheiten gehört zu werden – in jedem Alter und damit von Anfang an.
- Partizipation ist keine Methode, die man anwendet, sondern eine Haltung, die man einnimmt. Sie beginnt in den ersten Beziehungen eines Kindes.
- Demokratisches Miteinander lernt sich nicht erst im Schulalter. Es wird im Alltag von Krippe und Kindertagespflege grundgelegt.
- Fachwissen wirkt erst, wenn es anwendbar ist. Deshalb arbeiten wir niedrigschwellig, verständlich und nah an der Praxis.
Vision
Wohin wir wollen
- Eine frühpädagogische Praxis, in der die Perspektive des Kindes selbstverständlicher Ausgangspunkt pädagogischen Handelns ist.
- Ein bundesweites Netzwerk qualifizierter Multiplikator:innen, das die Partizipatorische Didaktik in die Regionen trägt.
- Konzepte, die wissenschaftlich fundiert sind und sich gleichzeitig am Montagmorgen in der Gruppe umsetzen lassen.
- Kooperation statt Abgrenzung: Wir arbeiten mit anderen Instituten zusammen, weil das Ziel größer ist als das eigene Angebot.

Fragen & Kontakt
Lernen Sie uns kennen
Sie möchten wissen, ob unsere Angebote zu Ihrer Einrichtung, Ihrem Träger oder Ihrer Kommune passen? Schreiben Sie uns – wir melden uns mit einer persönlichen Einschätzung.